Planetarische Nebel
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Planetarische Nebel sind leuchtende Gaswolken, die am Ende der Lebensphase eines mittelgroßen Sterns entstehen – zum Beispiel bei Sternen mit einer Anfangsmasse von etwa 1 bis 8 Sonnenmassen. Wenn ein Stern sein nukleares Brennmaterial verbraucht hat, bläht er sich zu einem Roten Riesen auf und stößt seine äußeren Schichten in den Weltraum ab. Die freigelegten heißen Kernen strahlen intensive ultraviolette Strahlung aus, die das abgestoßene Gas ionisiert und zum Leuchten bringt – so entsteht der planetarische Nebel. Der Name stammt aus einer Zeit, in der diese Objekte durch ihre runde Form im Teleskop an Planeten erinnerten.
Zusammengefasst:
- Entstehen am Lebensende sonnenähnlicher Sterne
- Bestehen aus einer leuchtenden Gaswolke und einem heißen Zentralstern (Weißer Zwerg)
- Sichtbarkeit: einige zehntausend Jahre
- Wichtige Rolle in der chemischen Entwicklung des Universums
- Die Erscheinungsformen sind vielfältig: Es gibt runde, sanduhrförmige und bipolare planetarische Nebel, abhängig von Sternmasse und Begleitstern(en).
- Haben nichts mit Planeten zu tun, der Name ist historisch
Link zu Wikipedia: Liste planetarischer Nebel
Link zur ESA-Internetseite: List of Planetary nebula
Link zu Wikipedia: Planetarischer Nebel
Link zu Wikipedia: Roter Riese